Menschen-Arbeit-Welten

Portraits gesellschaftlicher Vielfalt

Am 5. November 2018 wurde die Ausstellung „Menschen-Arbeit-Welten“, die gemeinsam von der Initiative Vielfalt und der Arbeiterkammer Kärnten organisiert wurde, im ÖGB/AK Bildungsforum Klagenfurt eröffnet. Der kreative Kopf hinter der Kamera war Arnold Pöschl – ein Mitglied der Initiative Vielfalt.

© Arnold Pöschl
Nach der offiziellen Eröffnung durch Heinz Pichler (Arbeiterkammer), Arnold Pöschl (Fotograf) und Hans-Peter Premur (Initiative Vielfalt) wurde dem Publikum durch den Vortrag von Medienwissenschaftlerin Univ.-Prof.in DDr.in Christina Schachtner deutlich vor Augen geführt, mit welchen Herausforderungen Flüchtlinge und MigrantInnen konfrontiert werden. „Menschen brauchen Menschen“, so erklärte Christina Schachtner und führte fort, dass der Neuanfang in der „noch fremden neuen Heimat“ aber nicht nur Negatives mit sich bringe, sondern er mobilisiert auch Kompetenzen wie Sprachkompetenzen, Zielsetzung, Sensibilität für Differenzen, Reflexionsfähigkeit und Kreativität. (Der gesamte Vortrag ist hier nachzulesen.) Die Vernissage wurde musikalisch vom Violinduett Valentina und Daniel umrahmt, das ein sehr abwechslungsreiches Repertoire präsentierte. Ein besonderer Moment war jener, als mehrere fotografierte Personen auf die Bühne geholt wurden, um einige persönliche Erfahrungen mit dem Publikum zu teilen. Pöschls Portraits sind ausdruckstark und beim Betrachten der Bilder ist nicht zu übersehen, dass die abgebildeten Personen ihre persönlichen Geschichten erzählen. Das Fazit zur Ausstellung könnte nicht besser formuliert werden, als Christina Schachtner es mit folgendem Zitat als Abschluss ihres Impulsvortrages gemacht hat:„Anders sein und doch dazugehören, anders sein und die gleichen Chancen haben – das ist eine neue Vorstellung von Gemeinschaft.“ (Elka Tschernokoshewa 2005)

„Menschen-Arbeit-Welten“ ist eine Wanderausstellung, die an mehreren Orten gezeigt werden soll. Anfragen für die Ausstellung können gerne an info@initiativevielfalt.at gerichtet werden.